AKTUELLES

WORK IN PROGRESS
PH Playmates Production 2019

!!! we are rehearsing hard !!! 

OH! POE!

A TELL TALE HEART 

von Susanne Franz

eine dramatisch-musikalische Spielerei

zu Edgar Alan Poes Geschichte 

The Tell-tale Heart.

 

 Aufführungen: 3. - 7. Juni 2019

Infos und Karten:

 playmates@ph-freiburg.de 

NEU

auf dieser Webseite

ist die Rubrik

MEINE STÜCKE

"… in der Liebe ist genug nie genug!" (Émilie du Châtelet)

 

 zur BZ Presse 2014

Neugierig?

 

Émilie und die Formeln des Glücks

von Susanne Franz

unser leidenschaftlicher Musik-Theaterabend

mit Simone Rosa Ott und Hartmut Saam (Akkordeon)

 

als wunderbares GASTSPIEL

ob in Ihrer Galerie, in Ihrem Theater, in Ihrem Schloss, in Ihrem Weinkeller oder in Ihrem Wohnzimmer, 

Émilie ist nichts unmöglich...

 

Anfragen unter klick

 

"das faszinierende Portrait einer ebenso genialen, wie exzentrischen Frau..."

Badische Zeitung 2010

 

Das Stück erzählt eine Nacht im Leben der 42-jährigen Émilie du Châtelet.

Émilie ist spielsüchtig, workaholic und liebeshungrig. In ihrem Laboratorium im Château du Cirey erforscht sie täglich die Geheimnisse des Universums und hält ihren Geliebten versteckt: Voltaire, den berühmtesten Schriftsteller Frankreichs.

Seit Stunden ist sie bereits wieder in Isaac Newtons „prinzipia mathematica“ versunken und versucht, nun endlich die letzte Hürde in dessen Weltsystem zu nehmen, denn später soll im kleinen Schlosstheater eine Probe von Voltaires neuestem Stück stattfinden. Doch der Abend verläuft anders als geplant: die Gäste sind zu früh, Monsieur lässt auf sich warten und vor der Tür wartet ein ganzes Orchester.

Émilie bleibt also nichts anderes, als inmitten ihrer zähen Arbeit die wartenden Gäste mit Skandalen aus ihrem Leben bei Laune zu halten. Unterstützt wird sie glücklicherweise von einem kurzerhand eingespannten Musiker, der ihr am Ende gar verhilft, die entscheidende Formel zur Energieerhaltung des Universums zu finden.

 

… sie hat Voltaire geschafft, sie schafft uns alle … 

 

hier klicken für weitere Informationen und Fotos 

"sie ist verrückt, aber ungefährlich"

...spielsüchtig, workaholic, liebeshungrig und ihrer Zeit Jahrhunderte voraus -

Émilie du Châtelet (1706-49), die "göttliche Geliebte" Voltaires besitzt ein unfehlbares Rezept für das Glück.

Jetzt packt sie aus und rechnet ab, die Leidenschaft in der Hand, die Mathematik im Kopf und die Liebe im Herzen.

 

 

... oder einfach nur lesen ...

bei Interesse an meinen Texten

 KLICKEN & SCHAUEN SIE HIER 

Neulich

YES! 

freudige Nachricht zum Jahresbeginn 2015

unser TOM SAWYER ist da!

 

Susanne Franz - Mechthild Hesse:

Tom Sawyer on stage

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der Originaltext unserer Uraufführung im Dezember 2014,

wieder mit vielen Fotos,

 

nach Frankenstein on stage im letzten Jahr, ist dies bereits der zweite Band unserer Theatertextreihe beim Klett-Verlag, Stuttgart

und man kann unseren TOM SAWYER außer im Buchhandel natürlich auch direkt dort bestellen und einen Blick ins Buch werfen.

 

AUCH ALS VIDEO ERHÄLTLICH!!!


erschienen 2014:

Susanne Franz + Mechthild Hesse Frankenstein on stage

Der Frankenstein-Theatertext mit Fotos der Freiburger Inszenierung 2013 ... erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Klett Verlag








AUCH ALS VIDEO ERHÄLTLICH!!!

Nachricht

Der polnische Regisseur Krzysztof Warlikowsk ZUM WELTTHEATERTAG am 27-03-2015

"Die Meister des Theaters sind fernab des Theaters, haben mit dem Theater als einer Reproduktionsmaschine von Klischees und Konventionen nichts zu schaffen. Ihnen gelingt es, die pulsierenden Quellen und die lebendigen Zeitströme zu entdecken, die um die Theaterräume eher einen Bogen machen, auch um die vielen Menschen dort, die sich tagtäglich mit dem Nachahmen irgendwelcher Welten abmühen. Wir ahmen nach, reproduzieren, statt eigene Welten zu schaffen, innezuhalten, den Impulsen aus dem Dialog mit dem Publikum nachzugehen, den verborgenen Affekten nachzuspüren, die am besten vom Theater aufgedeckt werden können. 
Meine Wegweiser finde ich zumeist in der Prosa, sie begleiten mich ständig. Es sind Schriftsteller, die vor einem Jahrhundert prophetisch, doch nüchtern den Niedergang der europäischen Götter beschrieben haben; einen Niedergang, der unsere Zivilisation in eine bis heute nicht aufgehellte Dämmerung zurückgeworfen hat. Ich denke an Franz Kafka, Thomas Mann oder Marcel Proust und mit Blick auf die Gegenwart an John Maxwell Coetzee. 

Gemeinsam ist ihnen das Gefühl des unentrinnbaren Weltendes, nicht unseres Planeten, sondern der Auflösung eines Modells der zwischenmenschlichen Beziehungen, ihrer tradierten Ordnung und Werte, das Infragestellen der ausgefochtenen Revolten – ein Gefühl, das auch uns heute zunehmend bedrängt. Uns, obwohl wir das Ende der Welt hinter uns haben. 

Angesichts der Morde und Konflikte, die an immer mehr Orten entbrennen - und das mit einer Geschwindigkeit, der sogar die allgegenwärtigen Medien mit ihrer täglichen Berichterstattung nicht standhalten können – die, kaum benannt, schon wieder langweilig werden, um spurlos aus den Tagesnachrichten zu verschwinden, sind wir machtlos, entsetzt, fühlen uns umzingelt.

Für den Bau von Türmen reicht es nicht mehr und die Mauern, die wir so hartnäckig errichten, bieten uns keinen Schutz. Im Gegenteil. Wir sind es, die unsere Mauern beschützen, intakt und dicht halten müssen; der Großteil unserer Energie geht dabei drauf. Es fehlt dann die Kraft, die Welt hinter dem Tor, hinter den Mauern wahrzunehmen. Und gerade das ist es doch, was Theater ausmacht, hier liegt seine Kraft. 
Dort hinzusehen, wo das Hinsehen verboten ist. 

„Die Sage versucht das Unerklärliche zu erklären. Da sie aus einem Wahrheitsgrund kommt, muss sie wieder im Unerklärlichen enden." schreibt Kafka über den Mythos von Prometheus. Der Gedanke ist sehr aufschlussreich in Bezug auf das Theater, wie es aus meiner Sicht sein sollte. Genau solch ein Theater, das in der Tiefe der Wahrheit seinen Anfang und im Unerklärlichen sein Ende findet, wünsche ich von Herzen all seinen Arbeitern, denen auf der Bühne und denen im Zuschauerraum."
Krzysztof Warlikowski

Übersetzung aus dem Polnischen: Ewa Strózczyñska-Wille

 

Message 2015 by Krzysztof Warlikowski hier als VIDEO